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Verffentlicht am: Mittwoch, 18. Juni 2014


Salomon Fellraiser Schuhe Herren Schwarz Grün Outlet OnlineBestürzung über antisemitischen Angriff in Hannover Ein antisemitischer Angriff beschäftigt Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover: Eine Gruppe von überwiegend muslimischen Kindern und Jugendlichen libanesischer, palästinensischer und iranischer Herkunft soll am Samstag bei einem Fest im Stadtteil Sahlkamp eine Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde mit Steinen beworfen und "Juden raus!" geschrien haben. Bisher konnte die Polizei als mutmaßliche Täter einen 14jährigen Deutschen und einen 19jährigen Nordafrikaner ermitteln. Nachdem eine Tänzerin leicht am Bein verletzt worden war, brach die Gruppe Chaverim (Freunde) ihren Auftritt ab. Niedersachsens türkischstämmige Integrationsministerin Aygül zkan (CDU) teilte WELT ONLINE über ihren Sprecher mit, sie sei "tief bestürzt" über den Vorfall. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, betonte gegenüber WELT ONLINE, der Zwischenfall belege "eine neue gesellschaftliche Herausforderung, die bereits in den vergangenen Wochen deutlich wie nie zutage getreten ist". Offenbar seien unter den in Deutschland lebenden Muslimen antiisraelische und antisemitische Ressentiments verbreitet. Knobloch sagte, an diesem Fall "stimmt mich besonders traurig, dass jene antisemitischen Einstellungen bereits unter Kindern und Jugendlichen in dieser Vehemenz anzutreffen sind". Salomon Fellraiser Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) bezeichnete die Tat als "inakzeptabel". Die Stadt hat inzwischen Strafanzeige wegen Volksverhetzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung erstattet. Weil erklärte gestern auf einer Pressekonferenz in Hannover, man habe "keine Anhaltspunkte, dass es sich um eine von langer Hand oder von Organisationen vorbereitete Tat handelt". Man werde den mutmaßlichen Tätern auf jeden Fall "klarmachen, was sie angerichtet haben". Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael Fürst, geht allerdings davon aus, "dass die Kinder zumindest mit Billigung, wenn nicht sogar auf Anweisung ihrer Eltern gehandelt haben". Der Vorfall war nach Angaben der Polizei die erste antisemitische Gewalttat im Großraum Hannover in diesem Jahr, die nicht von Rechtsextremisten verübt wurde. Allerdings fanden auch in der Vergangenheit bereits "israelfeindliche Demonstrationen und Aktionen außerhalb des rechtsextremistischen Spektrums in Niedersachsen statt", wie der stellvertretende Verfassungsschutzpräsident Dirk Verleger WELT ONLINE sagte, zum Beispiel in Salzgitter und Peine.



"Die Akteure waren Palästinenser und Personen mit arabischem Hintergrund", so Verleger. Auch auf Plakaten sei antiisraelische Propaganda sichtbar gewesen. Der jüngste Fall in Hannover sei insofern neu, "als erstmals Steine auf Juden geworfen wurden". Juliane Wetzel, Mitglied des Expertengremiums gegen Antisemitismus im Deutschen Bundestag, ist über die Attacke in Hannover nicht überrascht: "Es ist schon seit Jahren so, dass gewalttätige bergriffe auf Juden in Deutschland vor allem dann erfolgen, wenn im NahostKonflikt etwas passiert." Anlass könne demnach der Angriff auf die "Free Gaza"Flotille durch Israels Militär Ende Mai gewesen sein. Wetzel bemängelt, dass das Problem des Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen bislang nicht Salomon Schuhe wissenschaftlich erforscht worden sei. Auch Levi Salomon, AntisemitismusBeauftragter der Jüdischen Gemeinde Berlin, sieht in den Ereignissen in Hannover die Folge systematischer Hasspropaganda gegen Juden, die seit dem Vorfall um die GazaFlotille enorm zugenommen hat. Die Gemeinde hat dazu jüngst eine Dokumentation von erschreckenden Einträgen auf Internetblogs sowie bei Twitter und Facebook erstellt. Von Usern mit türkischen und arabischen Namen wurden viele Einträge verfasst wie: "Scheiß Juden, ich wünschte, Hitler hätte euch alle vergast." Mitte Mai dieses Jahres war zudem auf die Synagoge in Worms ein Brandanschlag verübt worden. Das Gebäude wurde an acht Stellen mit einer brennbaren Flüssigkeit angezündet. Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur. Es gebe in diesem Fall keine neuen Erkenntnisse, sagte Oberstaatsanwalt KlausPeter Mieth: "Wir ermitteln noch." In einem Bekennerschreiben hieß es in schlechtem Deutsch: "Sobald ihr nicht den Palästinensern Ruhe gebt, geben wir euch keine Ruhe."Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren DatenschutzbestimmungenDie Moderation der Kommentare liegt allein bei DIE WELT. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Nutzungsbedingungen.

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