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Verffentlicht am: Donnerstag, 26. Februar 2015


Nike Free 3.0 Flyknit Laufschuhe Herren Schwarz Weiß OnlineNachrichten WELT am SONNTAG 26.08.01"Die Stille durchbrechen" Exklusiv in WamS sprechen LufthansaChef Jürgen Weber und seine Ehefrau Sabine erstmals über die Krebskrankheit ihrer Tochter Von Saskia Tants Er ist Vorstandsvorsitzender der Lufthansa und einer der erfolgreichsten deutschen Manager: Jürgen Weber, 59, gilt als zurückhaltender Mensch. Zumindest, was die ffentlichkeit angeht. Denn er ist einer, der keinen Medienrummel möchte, wenn es um seine Person geht. Ein Mann, der lieber seine Arbeit tut. Jetzt öffnete er erstmals sein Herz. Um Einblicke zu geben in das, was ihn vor Aktien und Allianzen am meisten beschäftigt: krebskranke Kinder und wie ihnen geholfen werden kann. Seine Tochter litt einst an Krebs und überwand ihn. WELT am SONNTAG traf Jürgen Weber gemeinsam mit seiner Ehefrau Sabine in Hamburg. "Er will die Stille durchbrechen", sagt Sabine Weber, "anderen helfen." Für dieses Ziel verliere ihr Mann schon manchmal seine viel gelobte Zurückhaltung. Jürgen Weber nickt zustimmend. Das Paar, das schon seit 1955 ein Team ist, sitzt an diesem Sommertag in der Lounge des Hyatt Hotels. Sie bei einem Kaffee, er bei einem Glas Alsterwasser. Sie sind Eltern eines 32 Jahre alten Sohnes, Ulf, und einer 30 Jahre alten Tochter, Meike. "Sie war zwölf, als sie an Krebs erkrankte", sagt die Mutter. rzte fanden einen Tumor im Ohr. Die Tochter besiegte die tödliche Krankheit vorläufig jedenfalls. "Ach, was heißt schon besiegen?", sagt Sabine Weber. "Wirklich vorbei ist es nie." Die Angst, dass der Krebs wieder ausbricht, die sei immer da. "Erst letztes Jahr, da haben die rzte wieder etwas gefunden." Jürgen Weber sieht seine Frau an und sagt: "Es ist das Entsetzlichste, was Eltern passieren kann." Dazu sei die Erfahrung gekommen, dass Verwandte und Freunde mit der Nachricht "Krebs" oft gar nicht umgehen könnten. Weber: "Es ist nämlich um Himmels Willen kein Mitleid, das Eltern dann brauchen. ?Ihr Armen' und ?wie furchtbar', das hilft nicht." Ein paar gute Freunde, erzählt der Manager, habe es aber doch gegeben, die ihm und seiner Frau geholfen hätten. Sonst wäre es ihnen sicherlich wie vielen anderen in dieser Situation auch ergangen, die "sich zurückziehen und keinen Ausweg finden". Er habe, sagt Weber, die Erfahrung gemacht, dass es am besten sei, auf möglichst neutraler Ebene mit Menschen zu sprechen, und fügt hinzu: "Schade, dass es damals die Stiftung Phönikks noch nicht gab." Für Phönikks (Psychosoziale Hilfe und Nachbetreuung krebskranker Kinder, junger Erwachsener und deren sozialen Umfeldes) setzt sich das Ehepaar Weber heute ein. Die von Christl Bremer gegründete Stiftung betreut an Krebs erkrankte Kinder, deren Geschwister und Eltern. Die in Deutschland bisher einmalige Einrichtung bietet in dem Moment Hilfe an, in dem die medizinische Therapie abgeschlossen ist. "Was wir gelernt haben", sagt Jürgen Weber, "ist, nicht alles zu glauben, was rzte einem sagen." Seine Frau blickt nachdenklich, dann erzählt sie von dem Schlüsselerlebnis, das sie damals in der Klinik hatten: "Der Arzt sagte zu uns: ,Ihre Tochter hat eventuell noch 14 Tage zu leben, nehmen Sie mal eine Valium und gehen Sie nach Hause.'" 17 Jahre sind seitdem vergangen. Die Erfahrung mit der schweren Krankheit der Tochter hat die Webers geprägt, auch positiv, wie sie sagen. Wie wichtig ist ihnen das Familienleben im Alltag? "Es hat oberste Priorität", antworten beide gleichzeitig, wie aus der Pistole geschossen. Es gibt also Nike Free 3.0 Flyknit Wichtigeres im Leben als Job und Business? "Ja, natürlich", sagt der LufthansaChef. Nach einer Pause: "Auch, wenn nur wenig gemeinsame Zeit bleibt." Ein Grund übrigens, aus dem Sabine Weber ihren Mann oft auf Flügen begleitet, um zwischen zwei Geschäftsterminen der eine zum Beispiel in Frankfurt, der andere vielleicht in Singapur bei ihm zu sein. Und letztes Wochenende, da jettete ihr Mann kurz entschlossen vor einem Atlantikflug für ein paar Stunden nach Zürich. Dort hütete seine Frau die ein Jahr alte Enkeltochter Milena, die Tochter von Ulf. Die Webers versuchen, die Urlaube möglichst mit den Kindern zu verbringen. Die Skiferien letzten Winter zum Beispiel. Da waren sie alle zusammen in den französischen Alpen.



Sport im Urlaub, typisch für den Obersten der KranichLinie. Er ist nicht der Typ, der auf dem Sofa liegt. "Nicht mein Ding", sagt er. "Ich bin am liebsten aktiv." Kaum ein Morgen, an dem er nicht um 6 Uhr aufsteht und sich die Laufschuhe bindet. Im Ferienhaus auf Mallorca steht sein Rennrad, und dann sind da noch seine waghalsigen Berg und Klettertouren mit Reinhold Messner. "Da kommt er immer mit diesem Glitzern in den Augen zurück", erzählt seine Frau. Dieses Glitzern, das er auch nach den HEWCyclassics hatte. Dem WeltcupRennen in Hamburg Mitte August, an dem auch 10 000 Hobbyradler teilnahmen. Da drängte sich Privatmann Jürgen Weber zum ersten Mal ins Rampenlicht: für einen guten Zweck, für krebskranke Kinder. Und das sah so aus: Er führte das Radsportteam der Stiftung Phönikks an, seine Frau feuerte den Startschuss ab. Nach nur einer Stunde und 38 Minuten überfuhr er die Ziellinie. Sind Sie im Job eigentlich auch so ehrgeizig, Herr Weber? "Ehrgeizig", wiederholt er, "ich?" Lautes Lachen. "Nein, das bin ich Nike Laufschuhe Herren nicht." Zäh, das könne man ihm nachsagen. Und zäh ist auch seine Ausdauer im Einsatz für schwer kranke Kinder. Weber nennt sie "diejenigen, denen es in unserem Land am schlechtesten geht". Wenn er über sie spricht, wird er zornig: "Wie kann es sein, dass es für diese Kinder keinerlei staatliche Unterstützung gibt? All die leeren Versprechungen der Politiker ." Er gestikuliert, wird lauter: "Eine Organisation wie Phönikks ist ohne Hilfe der öffentlichen Hand nicht lange überlebensfähig." Und in seinen Augen ist dieses berühmte Glitzern. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren DatenschutzbestimmungenDie Moderation der Kommentare liegt allein bei DIE WELT. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Nutzungsbedingungen.

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