News: Neue Salomon Speedcross 3 CS Schuhe Damen Grün Pfirsich

Verffentlicht am: Samstag, 14. März 2015


Neue Salomon Speedcross 3 CS Schuhe Damen Grün PfirsichAuf Marco Polos Spuren Italien Die "Kublai's Kahn II" bei der Ankunft in Venedig. Klaus Andrews Mondhelle Nacht auf hoher See. Eine steife Brise füllt die roten Segel. Die hat Jo mit seinem Didgeridoo herbeigepustet. Sagt er jedenfalls. Jetzt liegt der Mann mit dem kühnen Kopftuch im "Salon" auf einer Holzpritsche, um zu meditieren. Abdul Haris hat seinen Gebetsteppich nach Mekka ausgerollt. Salomon jongliert mit fünf Orangen. Caruso und sein brasilianischer Freund beugen sich mit Stirnlampen über ein Schachbrett. Und oben auf Deck steht Axel am Ruder. Peilt zum Horizont. Lauscht, wie die ächzenden Planken von Monsunstürmen und Tropenabenden erzählen, während die "Kublai's Kahn II" leise durch die Dunkelheit rauscht. Solche magischen Momente werden Axel Brümmer fehlen, dem 39jährigen Blondschopf aus Thüringen. Die Sonnenaufgänge, wenn die Musik von Santana die zehnköpfige Mannschaft aus den Schlafsäcken schmeißt. Die kalte Dusche mit Meerwasser aus dem Schlauch und der erste Kaffee aus klebrigen Bechern. Das Poltern der dicken Kette, wenn das Schiff irgendwo vor der Küste Asiens oder Afrikas Anker wirft. Und die stillen Minuten auf dem SchöpfeimerKlo mit Blick durch ein Bullauge ins Blaue. Wie gern hat Axel am Kartentisch gestanden, um die LogbuchEintragungen zu machen für diese Reise, die niemals enden sollte. Und jetzt das große Finale, inmitten einer Armada von Traditionsseglern bei der Hanse Sail in Rostock. Riesenparty. "Aber Rotz und Wasser werd ich heulen, wenn ich das letzte Mal von Bord gehe." Abfahren war für Axel Brümmer immer leichter als ankommen. Schon als kleiner Junge wollte er "Pirat" werden. Mit fünf lernte er das Segeln. Und gleich nach dem Mauerfall suchte der Erzieher und Hobbykletterer aus Saalfeld jemanden, der mit ihm um die Welt radeln wollte, "open end und sofort". Mit dem Fahrrad hin, per Schiff zurück"Schräge Idee", dachte damals Peter Glöckner, Traktorenschlosser aus einem Dorf bei Torgau. Zwei Tage später stand der Sachse mit hoch bepacktem Rucksack bei dem Thüringer vor der Haustür. Mit blauem DDRPass und jeweils 100 DMark Begrüßungsgeld zogen sie los. Fünf Jahre später, nach 80 000 Kilometern und unzähligen Jobs, mit denen sie sich durchschlugen, kehrten sie unter dem Jubel Tausender nach Saalfeld zurück. 1998 brachen sie zu einer zweijährigen Paddeltour durch den Dschungel des Amazonas auf. Dort keimte dann die Idee zum Projekt Marco Polo: Wäre es nicht spannend, auf den Spuren des venezianischen Entdeckers nach China zu reisen? Mit dem Fahrrad hin und zurück über das Meer? "So, nach Kina wollt's. Dann träumt's mal weiter!" Der dicke bayerische Polizist, der sie nach einer Nacht auf freiem Feld hochscheuchte, war der Erste, der Axel und Peter belächelte, als sie mitten im Winter 2001 über die Alpen losrollten. Aber nichts konnte die beiden stoppen auf ihrer Route, die sie wie Marco Polo zunächst nach Jerusalem führte. Auch die Kugeln von Milizionären nicht, die neben ihnen einschlugen, als sie auf der Suche nach einem Schlafplatz an der libanesischen Grenze in die Nähe einer versteckten Radarstation geraten waren. Weder Wind, Wüste noch Virus hielt sie aufEine Grenzerfahrung ganz anderer Art erwartete Salomon Speedcross 3 Damen die GlobeTreter, als sie auf der Seidenstraße in die chinesische TaklaMakanWüste eindrangen. Wind von vorn. 49 Grad Hitze. Auf Tage, an denen sie ihre Räder durch den Flugsand schieben mussten, folgten Nächte voller Halluzinationen. "Ich hatte noch nie solche Panik, dass wir nicht durchkommen", sagt Peter, heute 38. Sie schafften es doch dann fing sich Axel ein Virus ein und musste mit dem Krankenwagen nach Peking transportiert werden. Zwei Tage später, und er wäre tot gewesen, sagte ihm dort ein kanadischer Arzt. Höchste Zeit für eine Erholungspause in Deutschland. Danach wartete Teil 2 der MarcoPoloRoute auf Axel und Peter, die Seereise von Südostasien nach Europa.



Sie wollten sie auf ähnliche Weise zurücklegen wie der mittelalterliche Reisende, der jahrelang am Hof des Mongolenherrschers Kublai Khan gelebt hatte. Doch wo war der Kahn für sie? Mit der Dschunke drohte das Projekt abzusaufenApril 2002: Die beiden Abenteurer entdecken im indischen Goa eine heruntergekommene traditionelle Dschunke. Sie wird mit Geldern von Sponsoren angezahlt und muss erst abgedichtet werden, bevor Peter und vier Begleiter aufbrechen, um sie nach Südchina zu überführen. Dort soll vor gut 700 Jahren Marco Polo seine Seereise begonnen haben. Doch während der berfahrt ändert ein Zyklon plötzlich seine Richtung. "Fette Windstärke 10", sagt Peter, "das Boot begann zu lecken, und eine Pumpe nach der anderen gab ihren Geist auf." Die Männer steigen in die Rettungsinsel, nach 16 Stunden fischt eine Tankercrew sie aus der aufgepeitschten Salomon Schuhe See. Mit ihrem Schiff, das im Indischen Ozean versinkt, scheint das ganze Projekt abzusaufen. Doch als die Havaristen nach Deutschland zurückkehren, überrollt sie eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft. "Tausend kleine Leute aus Thüringen spendeten Geld, damit wir nicht aufgeben", sagt Axel, dem damals sogar eine Oma ihr Pflegegeld in die Hand gedrückt habe. Zusätzlich kratzen die Weltenbummler alles Geld zusammen, das sie inzwischen mit Diavorträgen und Büchern aus ihrem eigenen Verlag verdienen. So können sie ein Fischerboot kaufen, das Axels Vater auf der indonesischen Insel Timor für sie entdeckt hat. Der geräumige, 28 Meter lange Kahn, der zwischendurch als Basis für Taucher gedient hat, ist für 34.000 Dollar zu haben angeblich besonders günstig, weil der Fluch von zwei Toten auf ihm liegt. Als Maschine ein BusmotorDen lassen die Deutschen von einer einheimischen Zauberin austreiben. Und dann zimmern rund hundert Insulaner auf Sulawesi monatelang neue, bis 15 Meter hohe Masten, weitere Aufbauten und Kajüten. Marinehistoriker helfen dabei, dass aus der alten indonesischen Pinisi eine Dschunke mit neu genähten Segeln wird. Damit sie in Wind und Wellen nicht allzu sehr schwankt, werden 25 Tonnen Flussgeröll in ihren Bauch gewuchtet. Als Maschine lassen die neuen Besitzer einen Busmotor einbauen, der von einem Schrottplatz in Java stammt.

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